Sitzen in der Stille - Was geschieht da eigentlich?

 Im Sitzen in der Stille – was üben wir da eigentlich? Was geschieht da eigentlich?

 

Wir nehmen uns als das wahr, was wir wirklich sind – Ausdruck des AllEinen, des Urgrundes. Des Urgrundes, der uns lebendig macht, den wir mit unserer Ratio nicht begreifen, aber erfahren können.

Unsere Übung ist nicht dieser Ausdruck zu werden, denn das ist ja unsere Natur, das ist unser Wesen, das sind wir – das müssen wir nicht einüben.

Unsere Übung heißt, unsere Wahrnehmung wieder zu klären, die Trübung, die sich eingestellt hat wegzuwischen. Dazu braucht es zu erkennen, wie es zu dieser Eintrübung gekommen ist. Was hat uns weg-geführt von unserem Wahren Wesen. Da ist unsere Ratio gefragt, über sie erkennen wir die Irrwege. Wir erkennen diese Irrwege an der Zerstörung, an dem Müll, den wir auf unserem Weg durch das Leben verbreiten und hinterlassen.

Im Sitzen in der Stille setzen wir uns diesen Fragen aus – wir erkennen die Widersprüchlichkeit unseres Tuns, wir erkennen die „Verkehrung“, wir durchleben sie auf unserem Sitzkissen – wir fühlen den Schmerz, der uns zugefügt wurde, aber auch den Schmerz, den wir anderen Wesen zugefügt haben – und üben das Prinzip loszulassen, das uns in diesen Irrweg hineingeführt hat.

Es ist das Prinzip des Sich-Aneignens von anderen Wesen und deren Kraft, der Raub ihres Seins, der Raub ihrer einzigartigen Form des Ausdrucks des Urgrundes – ihrer Freiheit. – Energie der Erde, Pflanzen in Monokulturen, domestizierte Tiere, Tiere in Zuchtanstalten, Menschen in Bildungsanstalten……

Das ist das Prinzip des gegenwärtigen Gesellschaftssystems, ohne das dieser „Fortschritt“ nicht möglich ist – er basiert auf dieser Aneignung. Ausbeutung, Gewalt, Töten, Krieg, Kampf gehören zum Prinzip dieses „Fortschrittts“, dieser Zivilisation!

Im Sitzen in der Stille üben wir dieses „verkehrte“ Prinzip des „Aneignens“ abzulegen und klären auf diese Weise unsere Wahrnehmung, erkennen so, wer wir wirklich sind – erfahren uns und leben uns als Ausdruck dieses Urgrundes. Und das ist leicht, es ist unser Wesen, es ist unser Menschsein, ganz natürlich einfach Menschsein.

Unsere Schwierigkeit ist dann, dies in dieser Gesellschaft umzusetzen, es im Alltag in seiner ganzen Fülle zu leben, denn wir sind verflochten mit dieser „verkehrten Gesellschaft“, müssen uns ihren Gesetzen unterwerfen – und doch, wir schaffen neue Bedingungen, wenn wir unser „Wahres Wesen“ leben, unsere "Art des Ausdrucks" wirken lassen. Wie er wirkt, darauf haben wir keinen Einfluss, das ist das Lebendige, der Urgrund………


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Das "Sitzen in der Stille" (nach Willigis Jäger) stärkt die immer bestehende Verbundenheit mit dem Ur-Prinzip, dem ALL-Einen. Das derzeitige Gesellschafts-Konstrukt verhindert immer mehr, aus dieser Verbundenheit heraus zu leben.  

 

Wie wir aus unserer eigenen Erfahrung wissen, kann auch die Meditation, das „Sitzen in der Stille - die Konzentration auf den Atem - nach Willigis Jäger“, den Verlauf der „Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme“ positiv unterstützen.

Sie führt zu einer inneren Sammlung und wirkt ausgleichend auf die Störfaktoren des uns umgebenden Resonanzraumes.