Großhirnhemisphäre - Organisation der Sozialvorgänge

Im Bereich der Großhirnrinde (Cortex) konnte Dr. Hamer Veränderungen durch biologischen Konflikte (Hamersche Herde) erkennen, die mit den komplexen Sozialvorgängen des Individuums innerhalb eines Rudels, einer Herde, einer Familie usw. verbunden sind.

Dabei erkannte er einen Teil des Großhirnbereichs als weiblichen (linke Gehirnhälfte) und männlichen (rechte Gehirnseite) Revier-Bereich.

Im Normalzustand - also ohne konfliktive Ereignisse in diesem Bereich - dominiert der jeweilige Bereich bei Mann und Frau das Empfinden und Handeln. Damit ist es der bestimmende Teil für die Stellung und die Aufgaben des jeweiligen Lebewesens in der Organisations-Struktur der Gruppe.

Nach dem Wissen über die Struktur des Lebens wird die Organisation in den entsprechenden Gemeinschaftsformen durch die normale Funktionsbreite (keine aktiven Sonderprogramme) dieser Gehirnareale organisiert. 

Die konkreten Inhalte für die verschiedenen Teile des "Revier-Bereiches"(Revierangst, Revierverlust, Identität usw.) werden augenscheinlich durch diese verschiedenen Formen der biologischen Organisation bestimmt.

Hier spielt beim Menschen die gegenüber anderen Lebewesen mögliche Gestaltung der gesellschaftlichen Strukturen eine entscheidende Rolle.  Bei einem gestörten Naturverhältnis in den Gesellschaften kommt es zu einer ganz spezifischen Umbewertung der biologischen Inhalte nach den jeweiligen ideologischen Interpretationen. Der Mensch sieht jetzt die biologische Realität im Zerrspiegel seiner Weltbilder und schafft damit "künstliche" Konfliktinhalte, die mit einem organismisch-biologischen Leben keine Verbindung haben. Nur wenn er diese Weltbilder auflöst ermöglicht er eine biologisch sinnvolle Lösung, der durch die Weltbilder erst verursachten Biologischen Konflikte.

Hierbei muß man berücksichtigen das Dr. Hamer seine Forschungen bei Menschen in einem patriarchalen System durchführte. So dass die Beschreibung der Konflikt-Inhalte exakt die Widerspiegelung dieser Weltbilder zeigt. 

Alle Lebewesen haben verschiedene durch die Natur vorgegebene Organisationsformen (Rudel, Herde usw.), die durchaus große Differenzen aufweisen. Sie sind durch den "Gehirncode" der entsprechenden Art determiniert.

In diesem Gehirn-Bereich laufen bei fast allen Menschen aktive Sonderprogramme. Daraus kann man eindeutig erkennen, dass die Organisationsform des zivilisierten Menschen seiner von der Natur bestimmten Form widerspricht. 

Das wiederum bestätigt die Ergebnisse der Patriarchatskritik, die davon ausgeht, dass die natürlich Gemeinschaftsform des Menschen durch die gewaltsame Errichtung patriarchaler Macht-Strukturen zerstört wurde. 

 

Hormone und Charakter

Bei der Ausbildung des Sozialverhaltens und der Prägung des Charakters ist es ebenfalls sehr wichtig auf die Rolle der Hormone und die Prägung durch die Funktion und Stellung des Menschen in der jeweiligen Gemeinschaft hinzuweisen (siehe "Vermächtnis einer NEUEN MEDIZIN - Teil 2" Seite 33 - 48). Erst dadurch wird die Bedeutung der Gemeinschaftsform in Bezug auf ihr Naturverhältnis und die davon abhängige Reifung und Entfaltung der Menschen in der sozialen Ordnung begreifbar.

Dr. Hamer entdeckte das Phänomen des Stopps der emotionalen Reife durch die Konstellation biologischer Konflikte im Revierbereich. Da die Definition des Reviers durch die Form der Gemeinschaft und ihr Verhältnis zu den gegebenen biologischen Bedingtheiten determiniert ist, gehen wir davon aus, dass die Entwicklung der menschlichen Reife in Gesellschaften mit gestörten Naturverhältnis bereits ohne Biologische Konfliktschocks eingeschränkt ist.