Wie das Leben für uns sichtbar wird

Eine neue Sichtweise auf das Leben – Teil II

von Dr. Stefan Lanka

 

Im vorangegangenen Beitrag wurde dargestellt, dass eine überall vorhandene, bisher übersehene, aktive Substanz existiert, die als Oberflächenmembran aus flüssigem Wasser heraus entsteht. Diese wurde vom Entdecker als Ursubstanz bezeichnet und ist die Bau-, Energie- und Informationssubstanz des Lebens. Gewebe, die selbst leben, bestehen aus dieser Substanz. Bisher hat man nur Zellen eine Lebenskraft zugeschrieben, dabei sind Gewebe bedeutender als Zellen. In Geweben findet der primäre Stoffwechsel statt. In Geweben und nicht in Zellen manifestieren sich die Vorgänge, die bis heute – isoliert gesehen und stets negativ bewertet – als Krankheiten definiert werden. Gewebe leben und bringen Zellen hervor und es gibt viel weniger Zellen als bisher angenommen wurde.

Es ist das Wirken von Bewusstsein, das Materie formt, Moleküle, Gewebe, Organe, Organismen und den Menschen hervorbringt und eben nicht – wie bisher angenommen – eine angebliche Erbsubstanz.

In diesem Beitrag werden diese Überlegungen weiter fortgeführt und die Eigenschaften der Ursubstanz, der Substanz, aus der das biologische Leben hervorgeht, näher beleuchtet. Mit dieser Sichtweise werden bisher unsichtbare oder unverstandene Dinge und Vorgänge begreifbar und die Interaktionen von Geist und Materie deutlicher. Mit dieser Sichtweise kann das Atom-Modell ergänzt oder hinterfragt und die Quanten-Theorie abgelöst werden. Es resultiert eine Vorstellung, in der die Eingebundenheit und Gleichzeitigkeit aller geschehenen und geschehenden Vorgänge nachvollziehbar und die Ausgangsbasis weiterer Überlegungen ist.

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Da alle Elemente aus der Elementarsubstanz hervorgehen und sich wieder dahin zurück verwandeln, hat die „Massenanziehung“, die Gravitation, eine Erklärung bekommen. Wenn Elementarsubstanz sich in Elemente und Verbindungen verwandelt und wieder zurück, und diese Elementarsubstanz in Bläschenform im ganzen All vorkommt und interagiert – indem diese Membranbläschen ein

zusammenhängendes, zum Teil unsichtbares und zum Teil sichtbares Netzwerk (= Wolken) bilden – ist eine nachvollziehbare Erklärung für das Phänomen der Gravitation, der Wechselwirkung zwischen Elementarsubstanz und Materie gegeben. Diese Erklärung ergibt sich aus der Logik, füllt das bisherige „Vakuum“ der Erklärbarkeit der Gravitation, ist überprüfbar und damit wissenschaftlich.

 

Die beobachteten und bisher ebenso unerklärlichen Anomalien der „Massenanziehung“ werden mit dieser Sichtweise erklärbar. Lange glaubte man, dass sich die Anziehungskraft streng linear zur Menge der vorhandenen Masse verhält, bis festgestellt wurde, dass es leichtere Planeten gibt, die eine größere Anziehung ausüben als Planeten mit größerer Masse. Eine Erklärung hierfür können weder das Atommodell noch die diversen Quantentheorien liefern.

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Die Elementarsubstanz ist im biologischen Leben die Bausubstanz des Lebens. Bei Amöben, Bärtierchen, Quallen, Weidenblattlarven u.a. ist dies direkt ersichtlich, denn sie bestehen fast ausschließlich aus dieser Substanz. Beim genauen Hinsehen zeigt sich, dass auch alle

 

Gewebe, aus denen sich unsere Organe zusammensetzen, aus dieser Substanz bestehen. Mit dem Unterschied, dass in uns und in den Tieren die Organe nicht in einem durchgehenden Gewebe eingebettet, sondern z.T. fest eingekapselt sind, weswegen die verschiedenen Organe unserer Körper durch die Leiter der Elementarsubstanz, die Nerven und durch Arterien – in denen durch Verwirbelung von wässriger Flüssigkeit ständig Elementarsubstanz erzeugt und abgegeben wird – mit der Bau-und Energiesubstanz versorgt werden.

 

Diese Elementarsubstanz wird ständig durch Wirbelbildung des arteriellen Blutes – das Herz ist ein Verwirbler und keine Pumpe –, durch Bewegung aller Art mittels Oberflächenbildung aus flüssigem Wasser erzeugt und ständig durch Atmung in den Lungen aufgenommen. Durch Energieabgabe in den Venen wandelt sich die Elementarsubstanz unter Volumenzunahme wieder in Wasser und so wird das venöse Blut passiv zum Herzen zurücktransportiert.

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Die Atom-Theorie und die praxisfernen Quantentheorien haben wie die Zelltheorie den Zugang zur wirkenden Wirklichkeit erschwert und entstellt. Die Entdeckung von Dr. Peter Augustin hat diese Sichtweise wieder freigelegt.

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Niels Bohr entwickelte sein Weltbild einer atomisierten Materie sehr wahrscheinlich wegen einer Prägung auf die irrige Weltsicht von Rudolf Virchow. Virchow hat nur mittels Unterdrückung für das Verständnis des Lebens relevanter Tatsachen über Gewebe und deren Bedeutung, die Zelltheorie aufstellen können. Diese wurde zur alleinigen Grundlage der Biologie und Medizin, wie die Quantentheorie es für die Physik wurde. Virchow behauptete, dass Zellen die kleinsten, unteilbaren Bausteine des Lebens seien. Dabei war es aufgrund der damaligen Untersuchungstechniken nicht möglich, diese Aussage zu machen. 13 Jahre nach Aufstellung der haltlosen Zelltheorie

hat Virchow im Alter von 49 das Gebiet der Medizin verlassen, hat aber bis zum Ende seines langen Lebens einen großen, gut dokumentierten Aufwand betrieben, um durch Ausgrenzung seine Kritiker zum Schweigen zu bringen.

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Das resultierende Weltbild der Aufklärung ist grausam: Nur Zellen wurden per Zufall zum Leben und Kampf gezwungen und alles darum herum ist lebloses Beiwerk. Dem Leben werden zielgerichtete Interaktionen und ein kreativer Zusammenhang abgesprochen. Ebenso das kosmologische Weltbild: Alles ist leer, auch sinn- und zweckentleert, das Leben zufällig und das vorhergesagte Ende in einer katastrophalen Implosion entspricht der vorhergesagten Apokalypse, dem 1000 Jahre gelehrten Lebensgefühl unseres Kulturraums. Veränderungen im und am Körper und der Psyche werden – auch mangels anderer Sichtweisen – ab einem bestimmten Ausmaß zuerst als bösartig, dann als unheilbar ausgegeben. Mit dem großen Unterschied zu der Zeit vor 1858: Es gibt keine Hoffnung auf Heilung, keine Linderung, keine Erklärung des Leids, keinen helfenden Gott, keine Zukunft.

 

Diese Weltsicht wirft den Menschen in die gefühlte Kälte eines Vakuums. Die Aufklärung hat das Lebensgefühl einer absoluten Hölle geschaffen. Die Scheiterhaufen brennen heute in Form von Antibiose und Impfen, Bestrahlung und Chemo und die – die Würde und damit das Leben gefährdende – Ausgrenzung und Diffamierung Andersdenkender. 

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Der Biochemiker Erwin Chargaff hat 1979 die weitere Entwicklung großer Teile der Wissenschaft in ein selbstmörderisches Wahnsystem vorhergesagt (s.u.). 1976 hat Ivan Illich in seinem Buch „Die Nemesis der Medizin“ vorhergesagt, dass Medizin und  Lebenswissenschaften die Menschheit zerstören und die Umwelt bis an ihre Belastungsgrenzen gefährden werden.

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Nicht die Pharma-Industrie ist die Ursache der Fehlentwicklung in Biologie und Medizin – wie es Dr. med. Seamus O‘Mahony in seinem Beststeller „Can Medicine Be Cured? The corruption of a profession“ irrtümlich annimmt –, sondern die Fehlentwicklung durch Verstaatlichung und Irreführung der Wissenschaften durch Rudolf Virchow ab dem Jahr 1858, im Kontext der verunglückten Aufklärung. Die dramatischen Folgen der Verstaatlichung der Wissenschaften – wie sie Rosenstock-Huessy (s.o.) exakt beschrieb – und benennbare Aspekte der sich in das Gegenteil verkehrenden Aufklärung haben auch in der theoretischen Physik eine gefährliche Fehlentwicklung und Verselbstständigung von Pseudoforschung in Form der Quantentheorien hervorgebracht.

 

Die hypnotische Macht der Infektionsbehauptungen und Krebsdiagnosen, die Betroffene oft unansprechbar für eine andere Sichtweise machen, hat neben der behaupteten Unheilbarkeit eine weitere Ursache: Der kategorische Ausschluss anderer Vorstellungsmöglichkeiten.

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Aus den Fehlannahmen der Zell-, Quanten- und Urknalltheorie entstand unser heutiges, leeres, trostloses und alles und jeden in die Irre führendes „atomisiertes“ Weltbild. 

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Diese Elementarsubstanz – der aristotelische, ewig umlaufende Äther – aus der wir sind, die wir ständig einatmen, in unseren Herzen, im Blut und bei jeder Bewegung aus dem flüssigen Wasser freisetzen, ist auch die Substanz, aus der und in der alle Strahlungsformen, die Elektrizität, der Magnetismus, die Gravitation durch Verwirbelung entsteht und transportiert wird. Alles, was war und ist, alle Informationen, Empfindungen und Gedanken sind darin gespeichert und Grundlage zukünftiger Entwicklungen. Daraus ergibt sich unsere Aufgabe, in Harmonie mit uns und der Umgebung zu leben, denn wir – jeder – tragen dazu bei, wie sich das Potential zukünftiger Entwicklung und das Leben entfaltet. Vielleicht warten ja auch noch die „Dissonanzen“ der Vergangenheit – sollten sie ebenso gespeichert sein und erhalten werden, wie die harmonischen „Schwingungen“ – auf Erlösung. Mittels Auflösung durch eine geeinte, bewusste Menschheit? 

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In einem Weltbild, das hier vorgestellt wurde, in dem eine Substanz – informatorisch und materiell – alles verbindet und vereint, was es gab, gibt und geben wird, hat alles und jeder Mensch seinen Sinn und sein Ziel: Die freudvolle, nach Glückseligkeit strebende, kreative Selbstorganisation und Weiterentwicklung des Lebens.

 

 

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Eine neue Sichtweise auf das Leben - Teil 2
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